Obermühle/Am Mitterfeld/Am Oberfeld (Dorfen)

Obermühle/Am Mitterfeld/Am Oberfeld ist ein Stadtteil der oberbayerischen Stadt Dorfen im Landkreis Erding.

Im Nordwesten des Dorfener Stadtgebietes gelegen, ist er mit ca. 225 Einwohnern der kleinste Stadtteil. Er umfasst das Gebiet zwischen dem Johannisplatz, dem Friedhof und dem mit Dorfen zusammengewachsenen siedlungsartigen Weiler-Vorort Niederham. Auch den Westen des Ruprechtsbergs kann man dazurechnen.

Der älteste Teil ist die Obermühle mit den umliegenden Häusern (schon auf einem Ortsplan von 1698 dargestellt) und der östlich vorgelagerten Sägemühle Erber. 1985 entstand nördlich und westlich des Friedhofs die Minisiedlung Am Mitterfeld (damals „B15-West“ genannt). Dazu kam in der zweiten Hälfte der 1990er-Jahre die aus 22 Wohnhäusern (vorwiegend Doppelhäuser) bestehende Siedlung Am Oberfeld zwischen Obermühle und Niederham.

Im Südosten des Stadtteils befindet sich in einem parkartigen Waldgrundstück ein seeartiger Altarm der Isen. Im Süden/Südwesten an Niederham und an die Isen grenzend wurde nach 2000 ein Naturreservat (Isenauenpark West) angelegt

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, in dem es mehrere Tümpel und kleine Teiche gibt. Am Ostrand von Niederham im gemeinsamen Isen-Mündungsteil von Seebach (ein etwa 10 km langer Nebenfluss) und Mühlbach (mündet am Johannisplatz nochmal in die Isen) befand sich Ende des 19

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. Jahrhunderts und im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts Dorfens erstes Freibad.

Backsteinromanik

Backsteinromanik ist ein Stil- und Epochenbegriff der Architekturgeschichte. Der Begriff bezeichnet romanische Bauten aus dem Baustoff Backstein und ist wie die nachfolgende Backsteingotik geographisch auf den norddeutschen und den Ostseeraum eingegrenzt. Bauten anderer Regionen werden mit „romanischer Backsteinkirche“ und ähnlichen beschreibenden Formulierungen bezeichnet.

Im Vergleich zur „Backsteingotik“ ist die „Backsteinromanik“ ein weniger etablierter Begriff. Dies liegt zum einen daran, dass sich in romanischer Zeit im Ostseeraum noch kein ausgeprägter Baustil entwickelt hatte, zum anderen daran, dass relativ wenig Bauten überliefert sind. Vielen der Hauptwerke der Backsteingotik gingen jedoch romanische Vorgängerbauten voraus, die zum Teil noch in den gotischen Bauten erkennbar sind. Bei fast allen erhaltenen Gebäuden handelt es sich um Kirchen. Von der Begriffsbildung her steht die backsteinromanische Kirche im Gegensatz zur zumeist älteren Feldsteinkirche, die aus Lesesteinen und Findlingen errichtet wurde. Diese wird in Holstein auch als Vicelinkirche bekannt. Von den großen dänischen Kirchen jener Zeit wurde zwar der Dom zu Ribe 1150 in Tuffstein begonnen (und erst später in Backsteingotik vollendet), aber der Dom zu Roskilde und die St.-Bendts-Kirche zu Ringsted wurden, beide 1170, von Anfang an in Backstein aufgeführt. Kleinere Kirchen in Dänemark, auch die Rundkirchen

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, wurden noch längere Zeit oft als Feldsteinkirchen errichtet. Die Lesesteine beschränkten den Bau in der Größe. Mehr als der Bau von Dorfkirchen war mit diesem Material und in dieser Bauweise baustatisch nicht möglich, aber auch nicht erforderlich. Der monumentale Backsteinbau wurde erst mit hochentwickelter Ziegelbauweise möglich.

Schon die alten Römer hatten auch nördlich der Alpen große Ziegelbauten errichtet, aber die Technik ging hier zeitweise verloren. In Italien wurde die Kontinuität des Backsteinbaus nicht unterbrochen. Die Lombardische Frühromanik verwendete schon alle Techniken, die später für den Ostseeraum charakteristisch werden sollten. Sie wurden, zusammen mit vielen Stilelementen, im 12. Jahrhundert in Norddeutschland übernommen und in Dänemark, das damals als Großmacht Nord- und Ostsee beherrschte.

Entwickelte Technik im 10. Jh.: Grabeskirche der Basilika Santo Stefano in Bologna

Kloster Jerichow, ab 1149, Türme unten 1172–1200, Obergeschosse 1200–1240

Dom zu Roskilde, Chor ab 1170, gotische Teile 13. Jh.

Eine Schlüsselstellung nicht nur für die märkische Backsteinarchitektur nimmt das Kloster Jerichow ein – mit seiner 1148 begonnenen Stiftskirche, mit 55 m Länge durchaus monumental. Als älteste Backsteinkirche Nordeuropas gilt die 1156 begonnene St.-Johannis-Kirche in Oldenburg (Holstein). Die nächsten monumentalen Kirchenbauten waren die von Heinrich dem Löwen gestifteten Dome von Ratzeburg (70 m, ab 1154) und Lübeck (130 m, ab 1173). Der Lübecker Dom wurde allerdings von 1266 bis 1335 zu einer gotischen Hallenkirche umgebaut. Für Skandinavien ist besonders der stilistisch eigenständige Dom von Roskilde bedeutend, dessen Bau 1170 begonnen wurde (86 m lang) und der als Begräbnisstätte der dänischen Könige dient. Einen letzten Höhepunkt und gleichzeitig den Übergang zu gotischen Bauformen markiert das Zisterzienserkloster Lehnin in der Mark Brandenburg.

San Michele in Cremona, Lombardei

Kloster Sorø auf Seeland, ab 1161

Kloster Lehnin in Brandenburg

Es fehlen noch die zahlreichen romanischen Backsteinbauten Norditaliens und der Gegend um Toulouse.

Die Schweiz zählte nie zu den Kerngebieten des Backsteinbaus, aber auch hier wurden in romanischer Zeit Gebäude in Backstein errichtet oder mit Backsteinornamenten geschmückt.

Zeitung für Einsiedler

Die Zeitung für Einsiedler ist eine zwischen April und August 1808 veröffentlichte Zeitschrift der Heidelberger Romantik. Sie erschien, bis Juli zweimal wöchentlich, in 37 Nummern mit fortlaufender Spaltenzählung beim Heidelberger Verlag Mohr und Zimmer. Herausgegeben wurde sie anonym von Achim von Arnim unter redaktioneller Mitwirkung von Clemens Brentano und Joseph Görres. Sie galt als Sprachrohr der Heidelberger Romantiker und spielte eine wichtige Rolle in dem Konflikt zwischen der Romantik und der Klassik, dem so genannten Sonettkrieg.

Der Inhalt der Zeitschrift bildet die Bemühungen der Zeit zur Erlangung eines Volksgedankens und einer deutschen Identität ab, welches vor allem durch die Wiederentdeckung der älteren deutschen Literatur geschieht. Dabei war jedoch weder Form noch Inhalt festgelegt: Es werden Märchen, Erzählungen, Lieder und Gedichte ineinander vermischt und Wissenschaft und Poesie miteinander verbunden. Ein oft gebrauchtes Mittel der jungen Heidelberger Romantiker ist die Verwendung des Sonetts und der Satire.

Zur Entdeckung der Volksliteratur stellt Joseph Görres die Sage vom gehörnten Siegfried und den Nibelungen dar und Wilhelm Grimm gibt Heldenlieder, Romanzen und Legenden aus dem Dänischen in deutscher Sprache wieder. Jacob Grimm behandelt in seinen Gedanken: wie sich die Sagen zur Poesie und Geschichte verhalten seine Theorie, dass die Geschichte und die Poesie in den Anfängen zusammen fällt und die Urform der Poesie das Epos sei. Dies bildet auch die theoretische Grundlage für das Literaturverständnis der beiden Brüder, welche sie bis in ihre späten Jahre befolgten. Ebenfalls Eingang findet das Märchen Von den Mahandel Boom in plattdeutscher Sprache von Philipp Otto Runge, welches die Brüder Grimm in ihre Kinder- und Hausmärchen übernahmen.

Ludwig Tieck veröffentlichte Teile seiner Bearbeitung von König Rother zieht einer Jungfrau die Schuhe an und das bis dahin ungedruckte Drama Gelo und Genovefa des Sturm-und-Drang-Dichters Maler Müller, dessen Schriften er zu der Zeit im Begriff war herauszugeben. Friedrich Schlegel steuerte Übersetzungen aus dem Indischen sowie ein eigenes Gedicht (An den Ufern des Mains) bei und sein Bruder August Wilhelm Schlegel das Gedicht Tells Kapelle bei Küssnacht. Ferner erscheinen Beiträge von Zacharias Werner (Der steinerne Bräutigam und sein Liebchen), Friedrich de la Motte Fouqué (Aufforderung), Justinus Kerner (Zwei Särge), Friedrich Hölderlin (Entstehung der deutschen Poesie) und des damals gerade 21-jährigen Ludwig Uhland. Auch finden sich erste Poesien von Landshuter Studenten um Friedrich Ast.

Von Clemens Brentano stammt unter anderem die satirische Volkssagenparodie Geschichte und Ursprung des ersten Bärnhäuters: Ein Landsknecht, der weder in den Himmel noch in die Hölle aufgenommen wird, soll schließlich eine Tochter von „Messalinus Cotta“ heiraten. Am Ende entschließt er sich jedoch lieber den Weg des Freitodes zu nehmen. Dies zielt direkt gegen den Herausgeber des Morgenblatt für gebildete Stände Johann Friedrich Cotta. Vorlage für den Text bildete Der erste Bärnhäuter (1670) von Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen.

Einige der nicht unterzeichneten Beiträge und alle unter dem Pseudonym Einsiedler herausgegebenen Werke stammen von Achim von Arnim.

Die Idee einer Zeitschrift kursierte einige Zeit zwischen Arnim und Brentano, wurde aber oftmals verworfen oder durch andere Arbeiten, wie die Herausgabe von des Knaben Wunderhorn, zurückgestellt. Einen ersten Schritt zur Durchführung dieses Vorhabens unternahm Brentano, als er in einem Brief an Johann Georg Zimmer, Mitbesitzer des Verlages Mohr & Zimmer, folgenden Vorschlag äußerte:

„Ein zweiter Vorschlag, den ich mir in seiner Ausführung besonders reizend denken kann, wäre eine Zeitung in der Art des Morgenblattes, aber ganz als sei sie aus der Zeit des Mittelalters, oder vielmehr einer imaginären literarischen Zeit.“

„Nichts Modernes, nichts Gelehrtes, nichts Getändeltes, nichts Bekanntes, nichts Langweiliges – eine schöne reizende Kunstkammer

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, welche sich selbst erklärt, und in welcher sowohl Alt als Jung sich gerne begeistern.“

In einem Brief vom 2. Dezember 1807 erklärte sich Zimmer mit einigem Vorbehalt bereit, eine derartige Zeitschrift zu verlegen. Arnim war zu dieser Zeit gerade dabei, von Kassel nach Heidelberg umzuziehen, um dort den Druck der beiden letzten Bände Des Knaben Wunderhorn zu überwachen. Während eines Zwischenaufenthalts in Frankfurt am Main richtet er in einem Brief folgende Worte an Brentano:

„Vielleicht gebe ich meine opera omnia in Heidelberg als eine Zeitung heraus

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, und was im vorigen Jahre von mir unter dem Titel des Preußen angekündigt war, das kommt jetzt unter meinem eigenen Namen heraus; Du mußt auch Beiträge senden.“

Während in einem weiteren Brief vom 25. Januar 1808 an Brentano noch von einem kritischen Blatt „Lügen“, welches sich direkt gegen Johann Heinrich Voß richten sollte, die Rede ist, entschließt er sich doch den Zeitungsentwurf von Zimmer umzusetzen.

Jedoch fand er das akademische Leben in Heidelberg nach seiner Ankunft völlig verändert vor. Grund waren die von Brentano geschaffenen Konflikte mit den Anhängern der Klassik, welche zusätzlich von Görres geschürt worden waren. Trotzdem hielt Arnim weiter an der Idee der Zeitung fest und verfasste gegen Ende Januar die Ankündigung der allgemeinsten Zeitung, welche Mitte Februar in den Heidelbergischen Jahrbüchern der Literatur abgedruckt wurde. Hier erläutert er auch den Begriff des Einsiedlers: Er meint damit die Menschen, die „strenge Buße des Müßiggangs treiben“, solche, die sich aus den Zusammenhängen des täglichen Lebens befreit haben und sich vollkommen dem Studium und der Lektüre hingeben. Herausgegeben werden sollte sie „von einer Gesellschaft“, worauf die Verlagshandlung Mohr und Zimmer einen Vermerk folgen ließ, dass es mit der Zeitschrift ernst gemeint sei.

Am 1. April 1808 erschien die erste Nummer der Zeitung für Einsiedler.

Johann Heinrich Voß, der seit 1805 eine Professur in Heidelberg innehatte und sich an der Redaktion des Morgenblatt für gebildete Stände beteiligte, veröffentlichte in der von seinem Freund Heinrich Karl Abraham Eichstädt redigierten Jenaer Allgemeinen Literatur-Zeitung eine Rezension über Gottfried August Bürgers Sonette. Darin setzt er das Sonett zu einer „grillenhaften Reimkünstelei“ und einem „Klinggedicht“ herab, welches „die freie Kunst des Gesanges entwürdigt“. Jedoch gilt dies nicht nur dem bereits verstorbenen Bürger, sondern Voß wendet sich in seinem Angriff auch gegen alle Romantiker: „Könnt ihr denn, hochherzige Verheißer italienischer Wohllaute, könnt ihr nicht über die gemeinste Eintönigkeit euch emporschwingen?“

Die „Einsiedler“, wie sich die Beteiligten der Zeitschrift selbst nannten, reagierten darauf in der Nummer 26 vom 29. Juli mit Spott. Den Anfang machte die von Joseph Görres anonym veröffentlichte Parodie Die Sonnettenschlacht bei Eichstädt. Darin erzählt er, wie die Nation der Sonette in einer Schlacht von den antikischen Verslern abgemetzelt und ausgerottet werden. Nur ein Waisenkind überlebt und kann glücklich entfliehen. Unter der Überschrift wird auch gleich vermerkt, dass sich der Beitrag gegen Voß’ Rezension richtet, indem die dazugehörige Literaturangabe zitiert wird. Den weiteren Werdegang des letzten überlebenden Sonetts schildert das ebenfalls anonym erschienene und womöglich von Brentano verfasste Pasquill Der Einsiedler und das Klingding, nach der Schlacht bei Eichstädt. Es wird beschrieben, wie das Sonett einen Einsiedler trifft und mit ihm eine neue Schar Sonette zeugt. Dabei ist das Gespräch zwischen den Beiden in Sonettform gehalten.

In letzterem Text erscheint auch ein bereits 1806 verfasstes griechisches Sonett von August Boeckh, dessen Name aber an keiner Stelle zitiert wird. Es steht in einem Zwiegespräch mit dem Einsiedler, der jedoch kein Griechisch versteht. Er reagiert nur auf den Wortklang des griechischen Sonetts, wodurch einige humoristische Missverständnisse entstehen. Boeckh scheint jedoch nichts von seinem eigenen Beitrag zur Einsiedlerzeitung mitbekommen zu haben und Voß schrieb es seinem Freund Friedrich Creuzer zu.

Während die Zeitung für Einsiedler von Anfang April bis Ende Juli zweimal wöchentlich erschien, trat im August 1808 eine Pause ein. Ende August, am 27. und 30., veröffentlichte Arnim die letzten beiden Nummern seiner Zeitschrift und legte zur Letzten noch eine 40 Spalten umfassende Beilage hinzu. Sie enthält die Schlußabrechnung von Arnim mit Voß, Geschichte des Herrn Sonet und des Fräuleins Sonete, des Herrn Ottav und des Fräuleins Terzine, dargestellt in 90+3 Sonetten. Die ersten 58 Sonette enthalten jeweils einen kurzen, kritischen Vermerk eines Rezensenten, teilweise wörtlich aus der Bürger-Rezension entnommen.

Auch Görres holt hier noch einmal zum Schlag aus: von ihm stammt die Satire Des Dichters Krönung, in der er Voß als „hyperborischen Horribiliscribifax“ darstellt, eine Anspielung auf die prahlenden Soldaten Horribilicribifax und Daradiridatumdarides aus Andreas Gryphius’ Horribilicribifax Teutsch (1663). Seine Diener, bestehend aus Hunden, Gänsen und Unken, stellen die Anhänger von Voß dar. Der Horribiliscribifax lädt die Tiere auf einen Schmaus in seinen Hort ein, was eine Anspielung auf die zahlreichen Festessen in Voß’ Werken ist. Zur Gefolgschaft gehört auch der „Adebar Messalinus Cotta“

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, ein weiterer Seitenhieb gegen Johann Friedrich Cotta, welcher hinter dem Geschütz sitzt und sein Teleskop auf den Karfunkelberg, den Hort der Romantiker, richtet. Der Chor der Gänse wird von der Martensgans angeführt, ein Verweis auf den seit 1807 in Heidelberg unterrichtenden Georg Friedrich von Martens. Georg von Reinbeck wird als Affe Rindbock erwähnt, der Hausdiener des Horribiliscribifax. Es stellt somit eine Allegorie der Situation zwischen der romantischen und der rationalistischen Gruppe in Heidelberg dar.

Im gleichen Jahr erschien die gebundene Ausgabe der Zeitung für Einsiedler unter dem Titel Tröst Einsamkeit, alte und neue Sagen und Wahrsagungen, Geschichten und Gedichte, zusammengestellt aus den nicht verkauften Exemplaren. Hier gibt sich Achim von Arnim als Herausgeber der Zeitschrift zu erkennen. In seinem Vorwort An das geehrte Publikum stellt er die Leserschaft als personifizierten philisterhaften Bürger mit einer „dicken Nachtmütze“ dar, als deutschen Michel, welcher sich „Sorge“ um die Zeitung gemacht hat, aber schlussendlich glücklich über das Einstellen derselben war. Hier kommt seine Verärgerung über die unsachliche Beurteilung seiner Zeitschrift zum Ausdruck. Beigelegt wurde ein Kupfer von Ludwig Emil Grimm, welches in Form von Johann Caspar Lavaters Physiognomischen Fragmente dies porträtiert.

Brentano hatte Heidelberg bereits Ende Juni verlassen, Görres seine Lehrtätigkeit in Koblenz Anfang Oktober wieder aufgenommen und Arnim verließ Heidelberg Mitte November, das Morgenblatt für gebildete Stände feierte dies als Triumph über die Zeitschrift und die Einsiedler und verspottete das Erscheinen derselben als Buchform.

Trotz ihrer kurzen Erscheinungszeit erreichte es die Zeitschrift, dass eine große Anzahl noch junger deutscher Autoren ein neues künstlerisches Selbstbewusstsein fand. Joseph von Eichendorff beschreibt den Konflikt mit Voß fünfzig Jahre später in Halle und Heidelberg und stellt sich auf die Seite der Einsiedler. Sie dienten ihm auch vielmals als Anregung: So entnahm er der Namen Gaston für seine Erzählung Die Entführung (1839) aus der in der Zeitung für Einsiedler abgedruckten Nacherzählung Von dem Leben und Sterben des Grafen Gaston Phöbus von Foix und von dem traurigen Tode seines Kindes Gaston von Clemens Brentano.

Das Mitteilungsblatt der Internationalen Arnim-Gesellschaft erscheint unter dem Titel Neue Zeitung für Einsiedler.

Jörg Twenhöven

Jörg Twenhöven (* 18. Juli 1941 in Bigge) ist ein CDU-Politiker. Er war von 1984 bis 1994 Oberbürgermeister der Stadt Münster sowie von 1995 bis 2007 Regierungspräsident des Regierungsbezirks Münster.

Nach dem Abitur am Gymnasium der Benediktiner in Meschede studierte Twenhöven in Münster und Fribourg (Schweiz) Geschichte, Philosophie, Publizistik und Jura. Letzteres schloss er 1966 mit dem Schweizer Lizenziat ab und promovierte 1972 zum Dr. jur. utr.

In Fribourg wurde er Mitglied der KStV Carolingia-Fribourg im Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine (KV).

1969 wurde er hauptamtlicher Dozent der Katholisch-Sozialen Akademie Franz-Hitze-Haus in Münster.

Seine parteipolitische Karriere begann Twenhöven 1964 mit dem Eintritt in die CDU. 1968 übernahm er den Kreisvorsitz der Jungen Union Münster. Dem Kreisvorstand der CDU Münster gehörte er ab 1970 an. 1972 folgte der Vorsitz der CDU Ortsunion Münster-Coerde. 1985 wurde Twenhöven Mitglied des NRW-Landesvorstands der CDU und saß von 1990 bis 1996 der kommunalpolitischen Vereinigung der CDU in Nordrhein-Westfalen vor.

Auf kommunalpolitischer Seite begann er als sachkundiger Bürger im Rat der Stadt Münster 1969. Mitglied des Rates wurde er 1975. Gleichzeitig übernahm er die Rolle als kulturpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion und wurde Vorsitzender des Kulturausschusses.

Seiner Wahl zum Oberbürgermeister der Stadt Münster im Jahr 1984 folgte 1989 die Wiederwahl

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. In seine Amtszeit fällt die Verwirklichung verschiedener Projekte wie etwa der Bau von Stadtmuseum Münster und Stadtbücherei Münster. Akzente setzte Twenhöven beim inneren Ausbau der Stadt. Dazu zählt etwa die Förderung des Radverkehrs oder die Abfallpolitik. In seine Amtszeit fiel auch das Stadtjubiläum 1200 Jahre Münster. Nach der Wahlniederlage 1994 wurde er Erster Bürgermeister. In den Jahren 1990 und 1995 erhielt er ein Mandat im nordrhein-westfälischen Landtag

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.

Seit 1995 war Twenhöven Regierungspräsident und damit Leiter der Bezirksregierung Münster. Twenhövens Nachfolger war seit September 2007 Peter Paziorek.

Im November 2004 wurde Jörg Twenhöven auf der Landesversammlung des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe in Schmallenberg-Bad Fredeburg zu dessen Präsidenten gewählt.

Twenhöven ist verheiratet und hat vier Kinder.

Algerisches Heer

Das Algerische Heer (الجيش الوطني الشعبي) hat eine Stärke von etwa 127.000 Soldaten.

Dem Heeresoberkommando (HQ: Algier) unterstehen sechs Militärregionen:

Das Heer gliedert sich in zwei Panzerdivisionen (mit je drei Panzerregimentern und einem Regiment Mechanisierte Infanterie), zwei Divisionen Mechanisierte Infanterie (mit je drei Regimentern Mechanisierte Infanterie und einem Panzerregiment)

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, einer selbständigen Panzerbrigade, vier selbständigen Mot/MechInfanterie-Brigaden, zwanzig selbständigen Infanteriebataillonen

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, zwei Artilleriebataillonen und sechs Flugabwehrbataillone.

Der Luftlandedivision unterstehen das

Für Aufgaben des Personenschutzes besteht die brigadenstarke Republikanische Garde.

Das algerische Heer verfügt über

Der Artillerie stehen

zur Verfügung.

Ferner werden die Panzerabwehrraketen

eingesetzt.

Heer | Luftwaffe | Marine | Gendarmerie Nationale

Jarosław Lech

Stand: 14. Juni 2013

Jarosław Lech (* 29

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. Juli 1984 in Breslau) ist ein polnischer Volleyball- und Beachvolleyballspieler.

Lech begann seine Karriere 2003 bei Delic-Pol Norwid Częstochowa

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. 2006/07 spielte er eine Saison bei SMS Łódź, bevor er in seine Heimatstadt zu Gwardia Breslau wechselte. 2009 ging der Außenangreifer in die Schweiz zu Pallavolo Lugano. Nach einer Saison kehrte er zurück und war 2010/11 bei BBTS Bielsko-Biała aktiv. Anschließend spielte er bei Siatkarz Wieluń, bevor er 2012 von KS Milicz verpflichtet wurde.

Lech hatte 2005 beim Open-Turnier in Stare Jabłonki an der Seite von Pawel Nalikowski seinen ersten Auftritt auf der FIVB World Tour

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. 2006 spielte das Duo die Marseille und kam erneut auf den 57. Platz. Mit seinem neuen Partner Grzegorz Klimek nahm Lech an den Open-Turnieren in Sankt Petersburg und Acapulco teil und belegte die Plätze 41 und 33. 2007 und 2008 kam er bei zwei Turnieren mit Rafal Szternel und Michal Michalak nicht über den 57. Rang hinaus. 2012 bildete er ein neues Duo mit Damian Wojtasik, das bisher bei zwei Satellite-Turnieren und einem Masters jeweils die Top Ten erreichte. Auf nationaler Ebene gewannen sie 2012 die polnische Meisterschaft. Mit einer Wildcard sind Lech/Wojtasik für die WM 2013 in Stare Jabłonki qualifiziert.

Italia und Germania

Italia und Germania ist ein allegorisches Gemälde des Malers Friedrich Overbeck aus dem Jahre 1828, das durch Personifikationen Italiens (Italia) und Deutschlands (Germania) in Gestalt einander zugeneigter Frauen, die Freundschaft zwischen diesen Ländern bzw

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. Kulturregionen symbolisieren soll.

Kunstgeschichtlich ist das Gemälde dem Stil der Nazarener zuzuordnen. Das Original-Bild ist in der Neuen Pinakothek in München ausgestellt. Weitere Fassungen befinden sich in der Sammlung Georg Schäfer in Schweinfurt und in der Galerie Neue Meister in Dresden.

Zur Zeit der Entstehung des Gemäldes waren sowohl „Italien“ als auch „Deutschland“ lediglich kulturelle und geografische Überbegriffe für in verschiedenen Fürstentümern aufgeteilte politisch zersplitterte Regionen in Mittel- und Südeuropa (vgl. Deutscher Bund und Risorgimento), die jeweils etwa ein halbes Jahrhundert später während der 1860er und 1870er Jahre in den Nationalstaaten des Königreichs Italien (1861) und des deutschen Kaiserreichs (1871) zu politischen Einheiten werden sollten.

Das Bild zeigt zwei Frauen auf einer Terrassenbank vor einer Landschaft sitzend. Die linke hat dunkles Haar und trägt einen Lorbeerkranz, während das blonde Haar der rechten blumenumkränzt ist. Die Frauen sind einander freundschaftlich zugeneigt, halten die Hände.

Links geht der Blick in eine typisch italienische Landschaft mit Felsküste, während rechts eine gotisch aufragende deutsche Stadt erkennbar ist.

Das Bild ist die Huldigung an die enge Freundschaft Overbecks zu dem Frankfurter Maler Franz Pforr

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, der mit 24 Jahren in Albano Laziale starb, und geht auf dessen Zeichnung „Allegorie der Freundschaft“ und seinen Text sowie das Gemälde „Sulamith und Maria“ zurück.

Franz Pforr: Allegorie der Freundschaft (1808)

Franz Pforr: Sulamith und Maria

Friedrich Overbeck Italia und Germania (Sammlung Georg Schäfer in Schweinfurt)

Friedrich Overbeck: Studie zu Italia und Germania (Münchner Karton)

Eine weitere Version des Bildes befindet sich seit 1952 in der Galerie Neue Meister in Dresden

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. Sie wird in der Literatur entweder als eigenhändige Replik oder (heute überwiegend) als Kopie des Overbeckfreundes Theodor Rehbenitz angesehen.

Kopie von Theodor Rehbenitz in Dresden

Philipp Veit Italia (1843)

Philipp Veit Germania

Franz Pforr: Das Buch Sulamith und Maria in: Der Wagen 1927, S. 51–58.

Energieintensität

Die Energieintensität ist eine Kennzahl für die Energieeffizienz, die den Energieverbrauch einer Volkswirtschaft oder einer Branche in Bezug zum erwirtschafteten Bruttoinlandsprodukt oder zur erreichten Bruttowertschöpfung setzt.

Sie ist wie folgt definiert:

Je nach Fragestellung kann im Zähler anstelle der eingesetzten Menge an Primärenergie auch die damit verbundene Schadstoffemission berücksichtigt werden. In diesem Fall ergibt sich die Einheit der Energieintensität in (emittierte Menge) / (Währungseinheit).

Die Energieintensität muss sich nicht unbedingt auf die gesamte Volkswirtschaft beziehen sondern kann auch für eine Gütergruppe oder ein einzelnes Produkt berechnet werden.

Eine sinkende Energieintensität, die vom Standpunkt der Nachhaltigkeit positiv zu bewerten ist, kann sowohl durch Einsatz moderner (die Energie effizienter nutzender) Fertigungsverfahren als auch durch den Strukturwandel einer Volkswirtschaft beispielsweise weg von der Schwerindustrie hin zur Dienstleistung erreicht werden.

Eine sinkende Energieintensität ergibt sich jedoch − rein rechnerisch − auch durch die Inflation. Bei einem Vergleich der Energieintensität verschiedener Jahre sollten die Geldbeträge daher inflationsbereinigt sein.

Energieintensität ist auch eine betriebswirtschaftliche Kennzahl. Energieintensive Betriebe sind jene Unternehmen, bei denen der Anteil der Energiekosten an der Gesamtleistung oder den Umsatzerlösen mehr als 15 % ausmacht. Gemessen am Umsatzanteil im verarbeitenden Gewerbe gehören hierzu Chemische Industrie (54 %), Stahlindustrie (18,2 %), Nichteisenmetall-Industrie (15,7 %), Papierindustrie (8,5 %), Glasindustrie (5 %) und Baustoffindustrie (3,1 %). Hierzu zählen Betriebe der Aluminium-, Kupfer- und Zinkverarbeitung, Dämm- und Kunststoffhersteller, Grundchemikalien-, Papier- und Karton-, Glas-, Glasfaser-, Zement-, Kalk-, Gips- und Keramikindustrie. Gemessen an den Gesamtkosten erreichten im Jahre 2011 die Energiekosten im Papier- und Druckgewerbe 19 % der Gesamtkosten, gefolgt von Chemie/Pharma/Kunst- und Mineralstoffe (16 %), Nahrungs- und Genussmittel/Getränke (15 %)

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, Baustoffe (13 %) und Eisen/Metall (12 %).

Je höher die Energieintensität im Unternehmen durch Energiepreissteigerungen wird, umso größer werden die Gewinnrisiken. Energiesparmaßnahmen innerhalb eines effizienten Energiemanagements sind daher erforderlich, um die Umsatzrendite zu sichern.

Durch die steigenden Energiepreise hat die Bedeutung der Energiekosten bei Unternehmen und Privathaushalten erheblich zugenommen. Energieeinsparung und Energieeffizienz sind zu wichtigen Zielen der Energieverbraucher geworden. Um den Anstieg der Energiekosten zu mildern oder sie gar zu senken, ist eine Rationalisierung beim Energieeinsatz durch Optimierung der energierelevanten Produktionsprozesse erforderlich. Private Haushalte müssen bei der Energieeinsparung auf den Einsatz energiesparender Geräte oder geringere Nutzungsdauer setzen. Beide Sektoren haben darüber hinaus noch die Möglichkeit der Eigenerzeugung von Energie.

Die energieintensiven Betriebe sind in den Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion gerückt, weil sie von der EEG-Umlage teilweise befreit sind. Stromintensive Unternehmen des produzierenden Gewerbes sowie Schienenbahnen sind durch die besondere Ausgleichsregelung im EEG zum Schutz ihrer internationalen und intermodalen Wettbewerbsfähigkeit von der EEG-Umlage teilweise befreit ( mit zugehörigen Regelungen EEG 2014). Antragsberechtigt sind Unternehmen des produzierenden Gewerbes mit einem Stromverbrauch über 1 GWh/a (bis 31. Dezember 2011: 10 GWh/a) und einem Verhältnis der Stromkosten zur Bruttowertschöpfung des Unternehmens von mindestens 14 %. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, wird die EEG-Umlage für das Unternehmen begrenzt. Die Ausgleichsregelung erkennt mithin die Energieintensität nicht branchenmäßig an, sondern prüft den Einzelfall.

Real Audiencia von Lima

Die Real Audiencia von Lima (auf spanisch vollständig: Audiencia y Cancillería Real de Lima, auch:Ciudad de los Reyes) war ein Gerichtshof in Lima, eine Institution der Kolonialverwaltung und zugleich ein Gerichtsbezirk (Real Audiencia) der spanischen Krone. Sie bestand von 1543 bis 1821 im Rahmen des Vizekönigreichs Peru.

Nach der Eroberung von Mittel- und Südamerika (Conquista) durch die Spanier erließ König Karl V. die „Gesetze über Indien“ (spanisch: Leyes de Indias) sowie die „Neuen Gesetze“ (spanisch: Leyes Nuevas), in denen er die Verwaltung der überseeischen Kolonien im „Vizekönigreich Neu-Kastilien“ organisierte und regelte.

Für die Umsetzung der Gesetze und die Unterstützung der militärischen Gouverneure waren die Real Audiencias zuständig. Sie erfüllten damit Aufgaben in der Verwaltung und im Finanzwesen, die über die eines Gerichtshofes nach heutigem Verständnis weit hinausgingen, zumal eine Gewaltenteilung unbekannt war. Neben einem Vorsitzenden und normalerweise vier Richtern (spanisch: Oidores) gab es einen Staatsanwalt (spanisch: fiscal), aber auch nachgeordnete Exekutivkräfte wie einen Büttel (spanisch: alguacil mayor), Polizeikräfte, Übersetzer usw.

Als ein solches Berufungsgericht und Verwaltungszentrum wurde die Real Audiencia von Lima zeitgleich mit dem Vizekönigreich Peru im November 1542 gegründet. Sie war damit die erste Audiencia auf dem südamerikanischen Festland, zuvor waren bereits Audiencias in Santo Domingo (1511), Mexico (1527) und Panamá (1538) entstanden.

Ungefähr zeitgleich mit der Audiencia von Lima wurde 1543 auch eine Audiencia in Guatemala begründet.

Die Audiencia von Lima war zunächst für den gesamten südamerikanischen Kontinent zuständig. Mit der Gründung weiterer Audiencias wurde die Verantwortung aber zunehmend geteilt.

Ab 1548 übernahm die Real Audiencia von Santa Fé de Bogotá das Gebiet des heutigen Kolumbien. 1559 wurde die Real Audiencia von Charcas im heutigen Sucre eingerichtet, die das Hochland im heutigen Bolivien und zunächst auch das Gebiet am Río de la Plata verantwortete. 1563 folgte die Real Audiencia von Quito sowie eine Real Audiencia von Chile, die erst in Concepción, später in Santiago de Chile ihren Sitz hatte.

1568 verfügte König Philipp II., dass das Gebiet um Cuzco in den Zuständigkeitsgebiet der Audiencia von Lima falle und nicht zur Audiencia von Charcas.

Mit der Recopilación de Leyes de Indias fasste die spanische Krone 1680 die Einzelbestimmungen in der Neuen Welt, die über die Jahre erlassen worden waren, zu einem Gesetzestext zusammen. Für die Audiencia von Lima wurde bestimmt, dass der Vizekönig von Peru zugleich Vorsitzender (spanisch: Presidente) sein solle. Aufgrund ihrer Bedeutung und ihres Aufgabengebietes war die Audiencia von Lima personell stärker besetzt als die anderen Audiencias in Südamerika: dem Vorsitzenden standen acht Richter (spanisch: Oidores) zur Seite

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, ein Staatsanwalt (spanisch: fiscal) für zivile Fälle, einer für Strafrecht. Dazu kamen weitere unterstützende Kräfte.

Die Audiencia hatte zudem den Vizekönig bei Abwesenheit zu vertreten.

Am 28. März 1768 wurde zunächst das Gebiet der Insel Chiloé aus dem Zuständigkeitsbereich der Audiencia von Chile getrennt und direkt dem Vizekönig und der Audiencia in Lima unterstellt.

Mit der Gründung des Vizekönigreichs des Río de la Plata gingen die Gebiete im heutigen Argentinien, Uruguay und Paraguay ab 1783 auf die Verwaltung und Rechtsprechung in Buenos Aires über.

1821 eroberte die Unabhängigkeitsbewegung unter José de San Martín Lima. Seit dieser Zeit ging das Gebiet der Intendencia von Arequipa auf die Jurisdiktion der 1787 gegründeten Real Audiencia von Cuzco über. Die Audiencia von Lima ging im Zuge der peruanischen Unabhängigkeit auf die peruanische Verwaltung und Rechtsprechung über.

Bogotá | Buenos Aires | Caracas | Charcas | Chile | Cuzco | Guadalajara | Guatemala&nbsp

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Wilhelm Dörge

Wilhelm Dörge (* 4. Juli 1922 in Einbeck) ist ein deutscher Politiker (CDU).

Nach dem Besuch der Volksschule sowie des Realgymnasiums in Einbeck schloss Dörge seine Schulausbildung mit dem Abitur im Jahre 1940 ab. Im Anschluss wurde er direkt zum Arbeitsdienst eingezogen und begann zunächst sein Studium der Volkswirtschaft und Rechtswissenschaft an der Universität Göttingen

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. Er machte ein Praktikum in einem hannoverschen Industriebetrieb und wurde dann im Zweiten Weltkrieg zum Wehrdienst bis zum Kriegsende einberufen. Nach Kriegsende geriet er in Gefangenschaft.

Nachdem er aus der Gefangenschaft zurückgekehrt war, machte er eine Lehre im Malereibetrieb seines Vaters und legte die Gesellenprüfung zum Maler ab. Im Jahre 1951 bestand er die Meisterprüfung. Er war Inhaber eines Malereibetriebes in Einbeck

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. Zudem wurde er zum Bürgermeister der Stadt Einbeck gewählt und war als Verwaltungsrichter tätig.

Dörge wurde Mitglied der CDU im Jahr 1960. Er war Mitglied des Verwaltungsrates der Kreis- und Stadtsparkasse von Einbeck und später zudem Mitglied des Aufsichtsrates der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft in Einbeck und des Aufsichtsrates der Ilmebahn AG. Bereits seit 1961 ist er Mitglied des Stadtrates von Einbeck. Zwischen 1964 und 1974 war er Mitglied des Kreistages des Landkreises Einbeck. Direkt im Anschluss wurde er Mitglied des Kreistages des Landkreises Northeim.

Dörge wurde zum Abgeordneten des Niedersächsischen Landtages zwischen der siebten bis neunten Wahlperiode vom 21. Juni 1970 bis 20. Juni 1982.

Barbara Simon: Abgeordnete in Niedersachsen 1946–1994: biographisches Handbuch, 1996, Seite 75